Agent Orange (Rhenium-Release) – MetroUpdate derLaden

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Solange bis ins Jahr 1980 reichen die ersten Ausläufer dieser deutschen Formation zurück. Die frühen Demotapes, die erste nebst Steamhammer veröffentlichte EP In The Sign Of Evil, dies ’86er Debütalbum Obsessed By Cruelty: Sodom lehrten dieser Welt gleich von Beginn an dies Fürchten. Zwei Jahre und ein Album später tourte die Musikgruppe schon mit Größen wie Whiplash durch Europa und zeichnete in diesem Fall im Düsseldorfer "Treffer 3" die Live-Scheibe Vergänglich Way Of Life hinauf. Mit Agent Orange gelang den Gelsenkirchenern anschließend ein Postmeilensäule des Genres. Sodom tourten in aller Welt, bereisten vielfach ganz Europa und stationierten fernerhin siegreich in Land der aufgehenden Sonne und Südamerika. Werke wie Better Off Dead (1990) oder Tapping The Vein (1992) manifestierten den Fortuna dieser Musikgruppe, die Dankfest Tom Angelripper trotz einiger personeller Umbesetzungen ihren charakteristischen Grundsound stets beibehielt. Genauso in den Neunzigern verloren Sodom mit Werken wie Masquerade In Blood oder ZTil Death Do Us Unite niemals ihre Originalität, wahrten ihre Bodenhaftung und den Blick z. Hd. die eigene Herkunft. Mit dem 99er Exponat Quelltext Red, dessen Titel sich hinauf den berühmt-berüchtigten Bestrafungscode nebst den Marines bezieht, zeigte sich dies Trio Angelripper/Bernemann/Schottkowski politisch engagiert wie eh und je. Jene Tradition wurde 2001 mit einem Trip nachher Fernost, sprich: zwei Konzerten in Bangkok und Saigon sowie dem brisanten Themenbereich ihres Albums M 16 konsequent fortgeführt. Anschließend stürzte sich Angelripper in die Vorbereitungen zur ersten Sodom-DVD Lords Of Depravity Rolle I (an dessen Fortsetzung die Musikgruppe schon fieberhaft arbeitet).

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